Was ist Trauma?

Alle wissen was Trauma ist, aber niemand weiß wirklich, was das bedeutet.

Hier erfahren Sie in einfachen Worten was Trauma ist, was das bedeutet und was man gegen Traumata alles tun kann.

Trauma ist ein Chrash

Traumata (Mehrzahl) sind psychologische Unfälle. Noch weitere passende Umschreibungen für Traumata wären: Crash, Bruch, Unfall, Gewalteinwirkung, kaputt, Behinderung, broken (engl.), Bauschutt, Abfall, Ruine, Zerstörung nach Krieg, Teilchenverschiebung, Kontinentaldriftung/- Verschiebung/-Verdrehung, Erschütterung, Beben, Zerfall

Trauma - was ist das?
Bild von Dr. Manuel González Reyes auf Pixabay
Ein psychisches Trauma ist ein schwerer Bruch und muss repariert werden

Was passiert, wenn man ein Trauma nicht repariert?

Dann ist man behindert, man entwickelt neue Verhaltensmuster. Kann passieren, dass man den Drang verspürt übertrieben schnell zu sprechen. Könnte zum Problem werden, wenn man in einer Führungsposition ist (nur ein Beispiel). Langsame und ausdrucksstarke Akzente im Vortrag überzeugen zu 80% mehr, als Reden wie ein Wasserfall.

Man meint, dass die Traumata von alleine verheilen. Ein Arm-Bruch verheilt bestimmt auch von alleine, so wie auf dem Bild. Oder die fälschliche Annahme, dass die Zeit alleine Wunden heilt. Leider heilt die Zeit nicht die Wunden, sonst wären ja alle perfekt und hätten keine psychischen Krankheiten wie ADHS oder Autismus. Die Zeit verstreichen lassen, entspricht dem, das Problem zu ignorieren.

Umgekehrt: Das Ignorieren macht krank. Das Nichtbehandeln der Wunden macht krank.


Selbstheilung aber wie? Anzunehmen ist, dass die Selbstheilung ihren eigenen kürzesten Heilungsweg wählt. Womöglich bilden sich Hügeln und der Arm wird ein Leben lang Schmerzen verspüren. Wird nicht mehr voll belastbar sein, wird sich nicht mehr knicken können und wird bei jeder falschen Beanspruchung Schmerzsignale senden und diese wiederum werden den Patienten zum Improvisieren zwingen. Fazit: Wenn ein Bruch bzw. Trauma falsch verheilt, dann wird das Leben den Patienten zu Umwegen zwingen. Man ist dann nicht mehr Dirigent des eigenen Lebens, man ist eingeschränkt, man ist behindert.

Selbstheilung eines Traumas ist nicht möglich. Oder wie soll sich ein deformiertes Auto nach einem Unfall sich selbst auf wundersame Weise reparieren?

Anzeichen für ein Trauma

Typische Anzeichen für ein Trauma sind:

  • Wenn heftige Bilder nicht vergessen werden können
  • Wenn ein Song Erinnerungen wachruft
  • Wenn man zu einer Erinnerung tief seufzen muss
  • Wenn man zu einer Erinnerung weinen muss
  • Wenn man zu einer Erinnerung Kribbeln im Bauch spürt
  • Wenn man schlecht träumt
  • Wenn die Träume sich wiederholen
  • Wenn man schlecht schläft
  • Wenn man Ängste hat
  • Traurigkeit
  • Wenn man kein Glück fühlt
  • Wenn man bereit ist im Leben aufzugeben
  • Kraftlosigkeit/Lustlosigkeit

Warum sind Traumata schlecht?

Traumata, sind wie Steine auf der Seele, Steine im Körper. Sie sind schwer, man bekommt schwer Luft, man bekommt keine Energie. Steine drücken Nerven ab oder Muskeln oder die Blutzufuhr. Was bedeutet, dass man bei Nervenbeklemmung dauerhafte Kopfschmerzen bzw. Rückenschmerzen haben kann, bei Druck auf Muskeln dauerhafte Taubheitserscheinungen der Gliedmaßen bekommen kann, bei reduzierter Blutzufuhr nicht optimal belastungsfähig sein kann. Was bedeutet, dass man sich in einem Spar-Modus durch das Leben durch quält.

Man quält sich bedeutet das. Man schuftet sich durchs Leben. Schleppt sich so durch die Herausforderungen und erträgt alles, was noch so auf einen herabstürzt UND spürt selten Grenzen. Die Probleme scheinen kein Ende zu nehmen. Umgekehrt, es wird alles noch schwerer. Man versucht tapfer die Haltung nicht zu verlieren, versucht sich künstlich positiv zu motivieren, versucht Sport zu machen, um etwas mehr Energie zu pumpen.

Aber was passiert im Verborgenen, im Hintergrund? Alle Versuche sich tapfer zu halten und Sport zu machen helfen leider nicht. Nach Jahren des Erduldens kommt leider auch noch eine schlimme Krankheit hinzu. Und oft solche, die als unheilbar gelten wie z.B.: Parkinson, Tourette-Syndrom oder chronische Bluthochdruckleiden.

Was hat man also vom Vergessen der Vergangenheit?

Noch mehr Schicksalsschläge, nichts anderes. Noch mehr Probleme, noch mehr Belastung. Noch mehr Traglast auf Schultern, noch mehr Trauer, noch mehr Enttäuschung, noch tiefer in der Zwickmühle des Lebens, noch mehr Steine auf der Seele, mehr Probleme und somit weniger Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Mehr Leid, keine Freude, kein Lachen mehr, keine Unternehmungslust mehr, keine Hoffnung mehr auf Besserung. Dies alles produziert schlechte Energie.

Man ärgert sich mehr, man hat öfters Wutanfälle, man ist gereizter, man ist nicht leistungsfähig. Betrifft Kinder in der Schule wie auch Erwachsene im Beruf.

Es macht also Sinn die Traumata zu reparieren, um mehr Energie zu fühlen, beweglicher zu sein, weniger Schmerzen zu spüren, mehr Lebensfreude zu haben und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens zu haben, um mehr frohe Energie zu produzieren. Um sich von quälendem Ballast zu befreien und um Heilungen zu ermöglichen.

Durch Ballast Entfernungen schafft man sich neuen Rahmen, um erfolgreicher zu sein, produktiver zu werden, schöpferischer, kommunikativer, positiv geladener, belastbarer und lebensfreudiger.

Kann man jedes Trauma beseitigen?

Ja, absolut jedes! Auch solche schwere Traumata wie Vergewaltigungen und Tod eines Kindes, trotzt ihres Rufes für immer gebrandmarkt zu sein. Jedes Trauma kann man sprurenlos herausoperieren lassen, wenn es vom Profi gemacht wird.
Ein beschwerdefreies Leben kann nach jedem Trauma wieder möglich sein.

Womit kann man ein Trauma reparieren?

Traumata sind schwere Laster und können nur von schweren Geräten beseitigt werden wie durch Hypnose und EMDR.

Psychoterapie - Trauma Bewältigung bei Swetlana Ruhl Vechta, Lutten, Goldenstedt und Umgebung
Bild von Anemone123 auf Pixabay
Trauma – Wenn normales Leben nicht mehr möglich ist

Kann Psychotherapie bei Traumata helfen?

Nein, wenn die Therapie nur aus Gesprächen besteht.

Gedächtnis löschen

In Einzelfällen kann man traumatische Erlebnisse aus dem Gedächtnis einfach löschen lassen. Gedächtnisabschnitte können ausradiert werden. Speicherplatz wird frei gemacht, neue schöne Erlebnisse bekommen wieder einen Rahmen und können in der Festplatte des Bewusstseins abgespeichert werden.

Ein Frühjahrsputz in deiner Psyche könnte also ein großer Schritt werden in ein neues, leichtes und positives Leben.


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Swetlana Ruhl
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